VOICES. FOR FUTURE.

Der Podcast für unternehmerische Zukunftsfähigkeit.

Wie viel Verantwortung übernimmt die EU für Lieferketten, Lilian Tschan?

Der Podcast für unternehmerische Zukunftsfähigkeit.

Veröffentlicht am 03.02.2026 / 06:00

Anmerkungen

Der Green-Deal-Regulierungsschub hat geliefert – und gleichzeitig polarisiert: CSRD, EUDR, CSDDD und das Omnibusverfahren wurden zum Symbol für „Bürokratie“. Doch worum geht es wirklich? Um Menschenrechte, Arbeitsbedingungen – und Verantwortung in globalen Lieferketten.


In dieser Folge sprechen wir mit Lilian Tschan, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), über das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG), die europäische Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und darüber, warum die Debatte so oft am Ziel vorbeigeht.


Lilian Tschan spricht mit uns über:


◍ den EU-Regulierungsschub rund um CSRD, EUDR & Co. und warum er in der Praxis oft als „Bürokratie“ wahrgenommen wird


◍ das Omnibusverfahren zur EU-Lieferkettenregulierung (CSDDD) und welche Folgen die Verkleinerung des Anwendungsbereichs hat


◍ das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG) aus BMAS-Perspektive: Arbeitsbedingungen, Entlohnung, Gewerkschaftsrechte & ILO-Kernarbeitsnormen


◍ die praktische Wirkung des LKSG – u. a. am Beispiel Gräfenhausen und was das über Verantwortung „vor der Haustür“ zeigt


◍ die Rolle des BAFA, was trotz ausgesetzter Berichtspflichten weiterhin gilt und wie Kontrolle/Handeln bei Hinweisen funktioniert


◍ den Ausblick: Warum die Debatte vom „Ob“ zum „Wie“ wechseln sollte – vor dem Hintergrund weltweit massiver Missstände in Arbeit & Kinderarbeit


Über VOICE. For Future. Lilian Tschan:

Lilian Tschan ist Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Sie begleitet die Umsetzung des LKSG, den Austausch mit Unternehmen, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften und arbeitet daran, dass Menschen- und Arbeitsrechte entlang globaler Lieferketten besser geschützt werden.